Donnerstag, 16. Oktober 2014

Warzone Arcantis, Part II - Storm Eagle Down

"Mayday, Mayday! Terra's Vergeltung am Boden. Ich wiederhole: Terra's Vergeltung nach Feindkontakt am Boden. Die Necrons haben uns 13 clicks westlich der Basis erwischt. Wir haben überlebende und tragen Daten von immenser Bedeutung für den Kampf um Arcantis bei uns. Commander Culln ist am Leben und bereitet den Widerstand vor, aber wir brauchen Unterstützung!
...
Ich wiederhole: Mayday, Mayday..."
"Lassen sie es gut sein, Soldat." Culln legte ihm seine Hand auf die Schulter. "Wenn sie es empfangen haben sind sie bereits auf dem Weg. Und wenn nicht...werden wir hier und jetzt zeigen, zu was der Wille seiner Majestät imstande ist. Der Kampf wird kommen, so oder so, und ich brauche euch an eurem Bolter!"
Er stieg aus dem rauchenden Ladenraum des Stormeagles und blickte die Schneise hinab, die ihr Schiff durch den Dschungel gerissen hatte. In den schwelenden, verstreuten Trümmerteilen erkannte er Sergeant Vicconius und sein Terminatorsquad, die Munition und Ausrüstung prüften, und die gewaltige Silhouette von Bruder Halar. Der Dreadnought schien den Aufschlag ohne Kratzer überstanden zu haben. Zumindest ohne neue...
Culln sah auf den kleinen Datenkristall, den er aus den erstarrten Händen seines Techpriests befreit hatte und nun in seinem Handschuh ruhte. "Sie beleben sie wieder! Nicht nur ihre eigenen, auch unsere Krieger! Bringt diese Daten den Priestern, koste es was es wolle..." Die letzten Worte von Angus waren eine Warnung, und Culln nahm sie ernst!


"Kontakt! Hinter den Bäumen, mindestens 2 Gruppen." Culln riss sich aus seinen Gedanken los und zog mit einer fliessenden Bewegung sein Schwert. "Vicconius, sammel deine Männer. Der Tanz beginnt!"

Die Überlebenden: Carab Culln, der Terminatorsquad, die crew und Bruder Halar
Erster Feindkontakte

Die Rettung naht: Apothekarius Ghirius Valar führt den Rettungstrupp in den Kampf
Die crew ist gefallen, die Necrons umzingeln die Überlebenden

Wild entschlossen stürmen die Marines aus den Rhinos um ihrem Kommandanten beizustehen.

"Schliesst zu den Rhinos auf!" Culln hieb seine Energieklinge einem Krieger tief in die mechanische Schulter und trennte damit seinen rechten Arm komplett ab. Funken sprühend ging der Necron zu Boden, aber Culln wusste, daß er so nur wenig Zeit gewann. In nur wenigen Minuten würde dieser Albtraum wieder vor ihm stehen, ungebrochen, kampfbereit und tödlich. Kurz fragte er sich, ob sie sich wohl an die Zerstörung erinnern konnten...
Ein peitschender Knall lies ihn herumfahren. Grünliche, fahle Blitze krochen hinter ihm über den Boden und neue, glasige Krater waren in die zerwühlte Erde gerissen. In ihnen standen die Grotesken, die das Oberkommando als "Flayed Ones" bezeichnete. Die Maynarkh waren die aggressivste Gruppierung der Necrons, die dem Imperium bisher begegnet waren, aber die Flayed Ones unter ihnen standen dem Wahnsinn näher als so mancher Dämon, dem Culln schon die Stirn geboten hatte. Ihm wurde klar, daß diese letzten Meter die sie von den rettenden Rhinos trennten mit Blut bezahlt werden würden.
"Vicconius! Die Rhinos sind zu weit entfernt! Nahkampfformation!"

Die Terminatoren brechen durch die feindlichen Linien

Culln's letzter Kampf
Culln's gepanzerte Faust fuhr herab, und der Zorn des Imperators verlieh diesem Schlag etwas entgültiges. Als er den metallenen Schädel in den Boden rammte ließ ihn das dumpfe Knacken vermuten, daß sich nun auch der letzte der Necrons für eine ganze Weile nicht mehr erheben würde. Mühselig atmete er durch. Hinter ihm rumpelten die Maschinengeister der Panzerkollone, aber als er den Blick über die Schneise im Wald wandern lies wurde Culln klar, welchen Preis sie bezahlt hatten. In der Ferne brannte das Wrack der Terras Vergeltung, und unweit davon lag der Rest der crew des Schiffes. Vicconius und seine Terminatoren waren in den Blitzen der Teslawaffen zu Boden gegangen, aber ihr finaler Kampf würde ihnen vor dem goldenen Thron keine Schande einbringen. Am meisten traf ihn aber die zusammengesunkene Gestalt von Bruder Halar. Der dreadnought hatte das reinigende Feuer Terras zu den Necrons gebracht und ein Inferno entfacht, daß weit über die Wälder Arcantis' zu sehen sein musste, aber seine Panzerung konnte der äonenalten Techzauberei schlussendlich nicht standhalten. Es waren einfach zu viele. Halars Kampf war zu Ende, und beim Imperator, er hatte lang genug gedauert.

Als der Commander sich wieder dem Panzerzug hinter ihm zuwandte war es bereits zu spät. Er sah noch die schwebende Waffenplattform über die Bäume gleiten, er glaubte sogar die mechanischen Körper erkennen zu können die sie auf ihn ausrichteten, doch als die Spulen knisternd Funken schlugen verschwand alles in grellem Weiß. Culln schlug hart gegen die Seitenwand des Rhinos, und als sein Körper zu Boden sank rollte der Datenkristall aus deiner Faust ...



Ghirius Valar entkommt mit dem Datenkristall
Culln riss die Augen auf und sofort fuhr seine Hand zum Griff seines Schwertes! Heftige Erschütterungen trieben die Verletzungen des vergangenen Kampfes schmerzhaft zurück ins Bewusstsein. Sein Blick war verschwommen, und es war schwer einen klaren Gedanken zu fassen. Wo zum warp war er?
"Beruhigt euch, Commander. Ihr seit am Leben, hier in meinem Rhino. Aber der Kampf ist vorbei. Wir werden mit dem Rest des Zugs die Basis in wenigen Minuten erreichen."
"Valar? Seit ihr das? Ich sah den Thron schon vor mir...."

"Ja, ich bin es, Commander. Es tut mir leid, aber euren letzten Weg konnte ich euch noch nicht beschreiten lassen. Eure Männer brauchen sie hier noch..."
"Wenn ich recht habe brauchen sie die Daten, die Angus sammeln konnte noch mehr als mich. Konnte der Kristall gerettet werden?"
"Ihr meint den hier?" Ghirius drehte einen kleinen grünen Stein zwischen zwei Fingern."Ja, auch der hat es überstanden..."

"Dann war es nicht umsonst.
 Nun, Angus...ich hoffe eure Erkentnisse waren es wert..."



Kommentare:

  1. Sehr cool geschrieben das ganz, klingt nach einer extrem spannenden schlacht. Find auch die ausarbeitung der mission sehr gelungen! Gruss frank

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  2. hey cooler battlereport. dürft ihr gern öfters machen....

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